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Themen

Unsere Standpunkte

Die Standpunkte und Vorschläge des SGB zu aktuellen Themen, zur Arbeits-, Wirtschafts- und Europapolitik, zur sozialen Sicherheit, zur Gleichstellung, zu Bildungs- und Ausländerfragen, zum Service public werden hier laufend publiziert.

Durch Klicken auf die jeweilige Rubrik, erscheinen die Texte.

go!Bildung

Anmerkungen zum Papier der Akademien der Wissenschaften Schweiz

Selten stehen die Akademien der Wissenschaften Schweiz im medialen Rampenlicht. Mit ihrem Weissbuch «Zukunft Bildung Schweiz – Anforderungen an das schweizerische Bildungssystem 2030» ist es ihnen im September 2009 gelungen. Allerdings war der Fokus der Mediendiskussion weniger auf den Inhalt als auf eine einzige Zuspitzung ausgelegt: «Die Berufsbildung als Auslaufmodell».

Mehr dazu von Peter Sigerist...


Die Berufsbildung ist entwicklungsfähig

Die Tertiarisierung der Wirtschaft, die horizontale Verschiebung zwischen den Wirtschaftssektoren, ist eine der Herausforderungen an die Berufsbildung. Die Tertiarisierung des Bildungssystems, die vertikale Anpassung der Qualifikationsprofile, ist die andere grosse Herausforderung an das (Berufs-)Bildungssystem. Beide Prozesse sind miteinander verschränkt, entwickeln sich stetig und auf dem Hintergrund von historisch gefällten Entscheidungen. Das System braucht Anpassungen auf der Basis der Dispositionen des neuen Berufsbildungsgesetzes mit dem Ziel, allen Jugendlichen, die sich für das Berufsbildungssystem entscheiden, so zu fördern, dass sie die gleichen Chancen für die Beschäftigungs- und Gesellschaftsfähigkeit erhalten, wie jene, die das System der Allgemeinbildung wählen. Von Peter Sigerist

(PANORAMA.aktuell vom 13. Oktober 2009)


Bildungsmassnahmen gegen die Krise

Bildungsmassnahmen sollen nicht auf die jungen und jüngeren Lernenden allein beschränkt, sondern auf alle Alterskategorien generationengerecht verteilt werden. Wir setzen heute in erster Linie auf Massnahmen, die zielführende und vollwertige Bildungsangebote (anerkannte, arbeitsmarkttaugliche Abschlüsse) beinhalten, die auf bestehenden, auszuweitenden Angeboten beruhen und damit sofort realisiert und wirksam werden können.

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Bedingungen zur Fortschreibung einer Erfolgsgeschichte

In der Schweiz gibt es eine Erfolgsgeschichte, die ohne Schlagzeilen auskommt: die höhere Berufsbildung. Sie ermöglicht die Ausübung einer verantwortungsvolleren Berufstätigkeit. Doch es braucht ein neues Finanzierungsmodell, damit die Geschichte erfolgreich bleibt.

Von Peter Sigerist (NZZ vom 17. Juni 2009)...


Ein Gut­schein von 5000.- für alle Lehr­ab­gän­ger/innen

SGB und KV Schweiz for­dern Bil­dungs­gut­schei­ne für alle er­folg­rei­chen Ab­sol­vent/innen einer be­ruf­li­chen Grund­bil­dung mit eid­ge­nös­si­schem Fä­hig­keits­zeug­nis (EFZ) oder einer ver­gleich­ba­ren Aus­bil­dung auf Se­kun­dar­stu­fe II. Diese Bil­dungs­gut­schei­ne mit einem Wert von 5'000 Fran­ken sol­len wäh­rend fünf Jah­ren für den Er­werb eid­ge­nös­sisch an­er­kann­ter Ab­schlüs­se der hö­he­ren Be­rufs­bil­dung – Be­rufs-​ und hö­he­re Fach­prü­fun­gen (Meis­ter­prü­fung) sowie Hö­he­re Fach­schu­len – ein­ge­löst wer­den kön­nen. SGB und KV Schweiz, die diese For­de­rung heute an einer Me­di­en­kon­fe­renz be­grün­de­ten, rei­chen ge­mein­sam in meh­re­ren Kan­to­nen ent­spre­chen­de Mo­tio­nen ein.

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Wie krisenfest ist die duale Berufsbildung?

Anmerkungen zur Berufsbildungsforschung und Berufsbildungspolitik in der Schweiz

von Peter Siegrist...


75 Jahre eidgenössisches Berufsbildungsgesetz

Politische, pädagogische, ökonomische Perspektiven.

Mit Beiträgen von Tibor Bauder, Thomas Daum, Christine Davatz-Höchner, Philipp Gonon, Siegfried Hanhart, Beat Hotz-Hart, Urs Kiener, Heinz Ochsenbein, Fritz Osterwalder, Paul Richli, Peter Sigerist, Rudolf H. Strahm, Karl Weber und Stefan C. Wolter

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Weiter mit Bildung: Recht auf Standortbestimmung
und lebenslange Bildung für alle

Es besteht noch längst nicht in allen GAV ein konkret ausgestaltetes Recht auf Weiterbildung. Wo ein solches Recht besteht (Uhrenindustrie/Gastgewerbe/Reinigungsgewerbe usw.), wird es selten eingelöst. Mehr...

Dossier Nr. 58


Veränderungen im Bildungssystem der Schweiz

und daraus resultierende Probleme im Bereich der beruflichen Grundbildung, der höheren Berufsbildung und der Weiterbildung. Mehr...

Dossier nr. 57


Bildung für alle – eine lohnende Investition

Der SGB setzt sich für eine Investitionsrate von 8 bis 10 Prozent für die BFI-Botschaft 2008 bis 2011 ein. Die bundesrätliche Provokation mit den 4,5 Prozent hat er gemeinsam mit den Kantonen und dem SGV vom Tisch gewischt. Die jetzt gehandelten 6 Prozent bedeuten nur den Status quo. Keine vom Parlament beschlossene bildungspolitische Reform kann damit finanziert werden.
Alle Bildungs- und Forschungs-Subsysteme haben ihren Investitionsbedarf von zehn Prozent überzeugend begründet. Die Politik hat allen Grund, diese Argumente nicht leichtfertig in den Wind zu schlagen. Sie muss im Gegenteil ihren Fehler korrigieren, auch den Bildungsbereich der Sparpolitik zu unterstellen.

Stellungnahme des SGB...


Gesellschaftsfähigkeit und Arbeitsplatzsicherheit: Kein Oder – ein UND

Die Tatsache, dass höher Gebildete in der Regel weniger häufig entlassen und im Falle von Entlassung im Aufschwung schneller wieder im Arbeitsmarkt integriert werden, darf nicht dazu führen, bildungspolitisch notwendige Massnahmen gegen wirtschaftspolitische und arbeitsrechtliche Arbeitsplatzsicherung auszuspielen. Bildungspolitisch stehen zur Erreichung der Gesellschaftsfähigkeit, die die Arbeitsmarkt- bzw. Beschäftigungsfähigkeit einschliesst, wichtige Reformen an. Das gilt aber genauso für den Bereich der Wirtschaftspolitik mit dem Ziel der Vollbeschäftigung als auch den Bereich des Arbeitsrechtes und der Arbeitszeitpolitik zwecks Steigerung der Arbeitsplatzsicherheit.

Von Peter Sigerist...


go!Die Krise bekämpfen

Neues SGB-​Dos­sier: Wer Kon­junk­tur sta­bi­li­siert, si­chert län­ger­fris­tig Wachs­tum

Sie do­mi­niert: die Auf­fas­sung, man könne Wachs­tums­po­li­tik un­ab­hän­gig von oder gar an­stel­le von Kon­junk­tur­po­li­tik ver­fol­gen. Nur: die neue­re For­schung er­weist dies als falsch. Da­ni­el Lam­part und Isa­bel Mar­ti­nez haben sie ge­le­sen. Und war­nen vor er­neu­ter pro­zy­kli­scher Kon­junk­tur­po­li­tik.

Zum SGB-​Dos­sier...


Drit­tes Kon­junk­tur­pa­ket: Prä­mi­en­check gegen Prä­mi­en­schock, AHV-​Ren­ten rauf

Wenn der Bun­des­rat und die kan­to­na­len Be­hör­den wei­ter­hin mit dem Gar­ten­schlauch den Flä­chen­brand der Krise be­kämp­fen, wenn sie die Krise wegen man­geln­den In­ves­ti­tio­nen gar ver­schlim­mern, dann wird der Staat zum gröss­ten Ar­beits­platz­kil­ler in die­sem Land. Der SGB for­dert eine Woche vor dem bun­des­rät­li­chen Ent­scheid über das drit­te Kon­junk­tur­pa­ket die Wende: Es braucht Prä­mi­en­schecks gegen den Prä­mi­en­schock, eine aus­ser­or­dent­li­che An­pas­sung der AHV-​Ren­ten, Ver­bes­se­run­gen bei der Ar­beits­lo­sen­ver­si­che­rung und eine Sta­bi­li­sie­rung der In­ves­ti­tio­nen.

Paul Rech­stei­ner: Die Schwei­ze­ri­sche Wirt­schafts­po­li­tik steht vor einer Wei­chen­stel­lung

Da­ni­el Lam­part: Prä­mi­en­checks und In­ves­ti­ti­ons­pro­gramm gegen staat­li­che Ar­beits­platz­ver­nich­tung


Die Fi­nanz-​ und Welt­wirt­schafts­kri­se ist auch eine Folge zu­neh­mend un­glei­cher Ver­tei­lung

Ohne die mas­si­ven Staats­in­ter­ven­tio­nen im Fi­nanz­sek­tor würde die Welt heute ganz an­ders aus­schau­en. Ein gros­ser Teil der glo­bal tä­ti­gen Ban­ken wäre bank­rott. Mit ihrem Kon­kurs hät­ten sie Kon­kur­ren­ten und viele Fir­men in an­de­ren Bran­chen mit sich ge­ris­sen. Das Er­geb­nis wäre eine wirt­schaft­li­che Ka­ta­stro­phe im Aus­mass der 1930er Jahre ge­we­sen.

Die Krise wird erst dann über­wun­den sein, wenn sich Ein­kom­men und Kon­sum wie­der in einem gleich­ge­wich­ti­gen Ver­hält­nis be­fin­den und wenn die Ver­schul­dung der Haus­hal­te und des Fi­nanz­sek­tors ab­ge­baut ist. Schät­zun­gen gehen davon aus, dass mit einer vier bis fünf Jahre dau­ern­den Krise zu rech­nen ist.

Die Ana­ly­se des SGB-​Chef­öko­no­men Da­ni­el Lam­part...


Vor­schlä­ge des SGB zur Kri­sen­be­kämp­fung

Die Be­kämp­fung der Krise darf nicht den­je­ni­gen über­las­sen wer­den, die sie ver­ur­sacht haben. Die Re­zep­te der­je­ni­gen, die jah­re­lang das Übel im Staat und nicht in der Börse sahen, die für tiefe Löhne und hohe Ma­na­ger­bo­ni ein­tra­ten, die Re­gu­lie­run­gen be­kämpf­ten und die Markt­an­ar­chie lob­ten, diese Re­zep­te tau­gen nichts. Die Vor­schlä­ge der Ge­werk­schaf­ten zur Kri­sen­be­kämp­fung:


go!Gewerkschaftsrechte

IAO-Klage gegen die Schweiz: Trödelei darf nicht ewig währen

Mit einer symbolischen Aktion hat der SGB am Sitz der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) in Genf dagegen protestiert, dass der Bundesrates keine gesetzgeberischen Aktivitäten einleiten will, um Gewerkschaftsvertreter/innen gegen missbräuchliche Kündigungen zu schützen.

An diesem Protest beteiligt haben sich auch einige Opfer von gewerkschaftsfeindlichen Kündigungen, zum Beispiel der entlassene Präsident der Personalkommission des Tagesanzeigers Daniel Suter. Anlass für den Protest war der Besuch von Bundesrätin Leuthard bei der IAO - bei genau jener IAO, die die Schweiz bereits mehr als einmal zu entsprechendem Handeln aufgefordert hat.

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Foto: L'Evénement syndical, Neil – Labrador


go!Gleichstellung

Vereinbarkeit jetzt!
Erwerbsarbeit – Familienarbeit: Schluss mit dem Zeitdilemma!

Am 20. und 21. November hat im Kursaal Bern der 11. Frauenkongress des SGB getagt. Er hat ein 6-Punkte Manifest zur Vereinbarkeit sowie Massnahmen gegen die Krise verabschiedet. Zudem konnte die SGB-Frauenkommission ihren 50. Geburtstag feiern.


Und sie bewegt sich doch

Am 14. Juni 2009 waren es genau 18 Jahre seit dem legendären Frauenstreik verstrichen sein. Damals, 1991, wurde ein neues erfolgreiches Gleichstellungskapitel eröffnet. Dennoch bleibt noch viel zu tun, vor allem auch bei den Löhnen. Ein Blick auf die letzten Monate zeigt – Frauen und Gewerkschaften bleiben dran!

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go!Kündigungsschutz

„Halt den Mund oder du fliegst raus!“ – Das ist einer Demokratie unwürdig

SGB und Unia haben heute gemeinsam mit 300 Vertretern von Betriebskommissionen einen offenen Brief an den Bundesrat überreicht, der einen besseren Schutz gegen gewerkschaftsfeindliche und undemokratische Kündigungen verlangt.

Es darf nicht sein, dass Personalvertreter dafür bestraft werden, dass sie ihre rechtmässigen Aufgaben wahrnehmen. Dieser Brief wurde von 1234 Mitgliedern von Personalvertretungen unterzeichnet. Die Unterzeichneten fordern endlich einen wirksamen Schutz gegen missbräuchliche Kündigung und eine rechtliche Grundlage, damit missbräuchliche Entlassungen von Personalvertretungen aufgehoben werden können.

Zum Dossier der Pressekonferenz mit unter anderen von Texten von Paul Rechsteiner und Renzo Ambrosetti...


go!Menschenrechte

Gewerkschaftsforderungen sind Menschenrechte


Artikel 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte:
Keine Diskriminierung

Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.
Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.


Artikel 4 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte:
Sklaverei und Ausbeutung

Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel in allen ihren Formen sind verboten.


Artikel 14 der Allgemeine Erklärung der Menschenrechte:
Recht auf Asyl

Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu geniessen.


Artikel 20 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte:
Versammlungsfreiheit

Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschliessen.


Artikel 22 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte:
Soziale Sicherheit

Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuß der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.


Artikel 23 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte:
Recht auf faire Arbeitsbedingungen

1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.

2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.

4. Jeder hat das Recht, zum Schutze seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.


Artikel 25 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte:
Recht auf Essen und Wohnung

Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen, sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände.


Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte:
Recht auf Bildung

Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunterricht müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muß allen gleichermaßen entsprechend ihren Fähigkeiten offenstehen.


go!Sozialversicherungen

Wider den geballten Sozialabbau

Die Angriffe häufen sich. Bald erfassen sie jede Sozialversicherung. An der SGB-DV hat Paul Rechsteiner Klartext gesprochen. Und dazu aufgerufen, sich diesem Sozialabbau entschlossen entgegen zu stellen.

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11. AHV-Revision: Sozialabbau zurückpfeifen

Am 2. Juni löste die Unia in einem Dutzend Städte «Rentenalarm» aus. Am 3. Juni warnten die SGB-Frauen vor dem Bundeshaus den Ständerat vor falschen Beschlüssen. Und dennoch beschloss dieser falsch bei der 11. AHV-Revision. Zwar wird es noch zu einer Differenzbereinigung kommen. Es steht aber schon fest: Das Rentenalter der Frauen wird auf 65 Jahre erhöht, entweder ohne jegliche oder bloss mit einer Feigenblatt-Kompensation. Und: mit dem Angriff auf den Mischindex droht ein empfindlicher Kaufkraftverlust der Renten.
Fazit: Alle Zeichen deuten darauf hin, dass das Volk die Sozialabbauer zurückpfeifen muss.

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