Pressemitteilungen...
Jetzt kann das Schweizer Volk selber Massnahmen zur Förderung von Gesamtarbeitsverträgen (GAV) sowie gegen Lohndumping und Tieflöhne beschliessen. Heute hat der Schweizer Gewerkschaftsbund mit seinen Verbänden und Partnerorganisationen die Volksinitiative „für den Schutz fairer Löhne (Mindestlohn-Initiative)“ mit über 111‘000 Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht.
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Redebeitrag von Paul Rechsteiner, Präsident SGB:
Nach fast 30 Jahren Stillstand: Endlich fünf Wochen Ferien für alle – und eine Woche mehr in sechs Jahren!
SGB-Broschüre "Mehr Ferien! Ja - Das haben wir uns verdient"
Kampagnenseite:
www.sechswochenferien.ch
12 Fragen und Antworten zur Buchpreisbindung:
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Am 11. März stimmen wir über die Buchpreisbindung ab. Rechtsbürgerliche Kreise wollen mit Unterstützung der profitierenden Grossverteiler die Buchpreisbindung kippe und zurück zu Profite statt Arbeitsplätze, Mainstream statt Vielfalt in den Buchhandlungen. Die Gewerkschaften stehen klar für Arbeitsplätze und Vielfalt ein - und damit für die Buchpreisbindung.
Von den geforderten Bausparmassnahmen würden nur höhere Einkommen profitieren. Besser Gestellte würden entlastet; der öffentlichen Hand entgingen Einnahmen, was zu einem Service Public-Abbau führen würde. Der Vorschlag ist somit ein weiterer Dreh an der Spirale zunehmender Ungleichheit.
Wir Gewerkschaften kämpfen für bessere Löhne und den Schutz der Arbeitnehmenden – seit über 100 Jahren. Wenn wir die Bilateralen mit der Europäischen Union befürworten, dann wissen wir warum: Ohne sie hätten wir wirtschaftliche Probleme. Ausbaden müssten das die Büezer.
Die bilateralen Verträge garantieren uns gute Beziehungen mit der EU, unserem wichtigsten Wirtschaftspartner. 60 Prozent unseres Exports gehen in die Länder der EU. Mit den Verträgen sichern wir auch unseren Wohlstand. Zu den bilateralen Verträgen gehören die Personenfreizügigkeit und die flankierenden Massnahmen.
Diese garantieren: Zu uns kommen darf nur, wer eine Stelle hat. In der Schweiz müssen Schweizer Löhne bezahlt werden. Und Lohndumping ist verboten.
Trotzdem versuchen Unternehmen ständig, Lohnkosten zu senken, um auf dem Buckel des Personals höhere Gewinne zu machen. Deshalb braucht es zusätzliche Massnahmen, um unsere Arbeitsbedingungen und Arbeitsplätze zu schützen.
>> Mehr in unserer Infobroschüre zu den bilateralen Verträgen
Gemeinwohl geht vor Eigennutz
Ich kam 1986 in dieses Parlament. Das ist 25 Jahre her. Gestatten Sie mir einen Sprung zurück. Es gab in diesem Parlament weger Laptops noch elektornische Abstimmungen. Aber nicht nur das Parlament war eine andere Welt.
„Der GAV ist der Königsweg!“, sagte Volkswirtschaftsvorsteher Johann Schneider-Ammann heute in Bern an der Tagung zum Hundertjahrjubiläum der GAV. Solche Verträge hat die Schweiz als erstes Land in einem Gesetz verankert.

Wenn der Franken überbewertet bleibt, verschärft sich die Dumping-Gefahr in nächster Zeit, das ist das alarmierende Fazit einer Medienkonferenz des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) von heute in Bern. Schon jetzt spüren viele Arbeitnehmende schmerzhafte Folgen: Arbeitszeitverlängerungen, Auslagerungen, Lohnkürzungen oder tiefere Löhne für Grenzgänger. „Nichtstun kostet Zehntausende von Arbeitsplätzen, vergiftet das Arbeitsklima, verursacht schlimmstenfalls eine De-Industrialisierung und endet in einer selbst verursachten Wirtschaftskrise“, sagte SGB-Präsident Paul Rechsteiner.
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Der SGB unterstützt die heute lancierte Volksinitiative "Millionen-Erbschaften besteuern für unsere AHV (Erbschaftssteuerreform)". Die Initiative macht Schluss mit einem Steuerprivileg für die Superreichen, sorgt für eine gerechtere Verteilung der Vermögen und stützt die AHV. Gleichzeitig werden tiefe und mittlere Vermögen von der Steuer ausgenommen.
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Mindestlöhne haben in Europa und in der Schweiz Aufwind. Das ist das Ergebnis eines Expertenberichts des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds SGB, den dieser heute in Bern an einer Medienkonferenz vorgestellt hat.

Der Mindestlohn-Expertenbericht kann in Buchform (127 Seiten, Grafiken, Tabellen, s/w) bestellt werden.
Entweder mit einem Email an info@sgb.ch für Fr 12.50 oder im Buchhandel mit der ISBN 978-3905708806.

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund hat erstmals für die Schweiz einen umfassenden Bericht über die Lohn-, Einkommens- und Vermögensverteilung verfasst. Wir haben die Daten unter www.verteilungsbericht.ch aufbereitet. Der vollständige Bericht kann hier heruntergeladen werden.
Viele Altersrenten sind heute zu tief. Die anvisierte Rentenhöhe beträgt 60% des ehmaligen Verdienstes. Das reicht bei tiefen und mittleren Einkommen nicht. Deshalb fordert das Modell „AHVplus“ je nach Einkommen der ehemals Erwerbstätigen Zuschläge auf den AHV-Renten.
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